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Microsoft und DOS

Microsoft und MS DOS

Gründer : Bill Gates - Paul Allen - Steve Ballmer

 

Geschichtliches:

 

  • IBM wollte 1980 seinen 16-Bit PC herausbringen bis dahin war der 8-Bit Computer mit CP/M von Digital Research Standard
  • IBM wollte mit Gary Kildall einen entsprechenden Vertrag abschließen, Deal platzte aber, weil Arbeiten am CP/M 86 nicht schnell genug voran gingen (CPU 1979)
  • Gespräche mit Microsoft, die eigentlich nur BASIC liefern sollte, Microsoft hatte kein eigenes Betriebssystem und hat QDOS (später 86-DOS) von Seattle Computer Products lizensiert (mit dem Recht, seinen Kunden nicht zu nennen)
  • Microsoft schloß dann mit IBM über 186.000 $ (Pauschalbetrag)
  • Microsoft verdiente aufgrund des BASIC´s an jedem PC mit
  • das ist der Grund, wieso PC und MS-DOS eigentlich dasselbe ist. Erst später trennten sich die Wege von IBM und Microsoft. IBM entwickelte sein eigenes DOS (ab Ver. 6)
  • Betriebssystem wie Windows 95, Windows 98 und Windows ME besitzen einen DOS Kernel
  • damit sind die Betriebssysteme abwärtskompatibel und es können unter DOS entwickelte Programme weiterhin ausgeführt werden

 

MS-DOS, kurz für Microsoft-Disk Operating System (dt: Disketten-Betriebssystem), ist Microsofts erstes Betriebssystem für x86-PCs. Es wurde Ursprünglich für den Intel-Prozessor 8086/8088 entwickelt und in den späten 80er und 90er Jahren das dominierende Betriebssystem für Einzelplatzrechner

 

 MS-DOS 1.0

  • erschienen im August 1981
  • Diskettenlaufwerke 5¼ Zoll, einseitig 160 KB, keine Festplatten
  • kein echtes MS-Product
  • Tools wie Edlin und Format

 

MS-DOS 1.25

  • erschienen im August 1982
  • unterstützt ein doppelseitiges Diskettenformat
  • 5¼ Zoll mit 360 KB, keine HDD

 

 

 MS-DOS 2.0

  • erschienen im März 1983
  • Floppy 5¼ doppel bis 320 KB
  • HDD bis 10 MB 

MS-DOS 2.1

  • erschienen im Oktober 1983
  • internationale Zeichsätze 

 

 MS-DOS 3.0

  • erschienen im August 1984
  • unterstützt den neuen PC/AT
  • sie kann 1,2-MByte-Disketten und 20-MByte-Festplatten ansprechen 

MS-DOS 3.1

  • erschienen im März 1985
  • netzwerktauglich und kann auch den erweiterten Speicher oberhalb von 640 KB ansprechen

MS-DOS 3.2

  • erschienen im Dezember 1985
  • 3½ -Zoll-Laufwerke – allerdings nur für 720 Kbyte
  • HDD 32 MB

 

 MS-DOS 3.3

  • erschienen im April 1987
  • Festplatte in Partitionen unterteilen und 1,44 MByte-Disketten lesen und beschreibe
  • Batch-Dateien, erweiterte DOS Partition möglich, 800 MB Festplattenkapazität nutzen

 MS-DOS 4.1

  • erschienen im November 1988
  • 3 ½ FDD mit 1,44 MB, HDD bis zu 2 GB
  • Expanded Memory, Dos-Shell
  • Version 4.0 hatte zu viele Fehler und wurde wieder vom Markt genommen

MS-DOS 5.0

  • erschienen im Juni 1991
  • 3 ½ mit 2.88 MB
  • bessere Speicherverwaltung
  • Upgrade Versionen

 

 MS-DOS 6.0

  • erschienen im März 1993
  • komprimierte Laufwerke
  • unterstützt CD-ROM-Laufwerk
  • dazugekaufte Tools (backup, Antivirus)

 

MS-DOS 6.2x

  • erschienen 1994
  • letzte ECHTE von Microsoft herausgebrachte Version

 

MS-DOS 7.0

erschienen 1995

MS-DOS ist nur noch ein „Unterbau“ von Windows 95,  später von Windows 98, und kein selbständiges Betriebssystem mehr – wird in dieser Form manchmal auch „MS-DOS 7.0“ genannt. 

 MS-DOS 7.1

erschienen 1996

ab Windows 95 B wird auch das Dateisystem FAT32 unterstützt das Partitionen über 2 GB erlaubt („MS-DOS 7.1“)

MS-DOS 8.0

Erschienen 2000 mit Windows ME erscheint das letzte Windows mit MS-DOS Unterbau(der auch noch versteckt wird). DOS erhält die Versionsnummer 8.0, die Startdiskette kann auch von XP erstellt werden, um z.B. BIOS-Updates durchzuführen

 

MS-DOS Eingabeaufforderung 

  •     erschienen 1993, vollendet2001
  •     DOS ist endgültig Geschichte das neue XP basiert ohne DOS, so wie alle NT Versionen (incl. Win 2000) davor
  •     es wird nur noch emuliert, um einige Programme/ Batches laufen zu lassen
  •     FDD und HDD nicht mehr von DOS angesteuert

 

Dateiverwaltung unter DOS 

  •     ein Dateiname unter DOS hat gemäß der 8.3 Konvention die allgemeine Form: Dateiname.Erweiterung
  •     die Namenserweiterung dient zur Klassifizierung der Dateien
  •     die Extension kann Buchstaben oder Ziffern beinhalten verbotene Zeichen sind:
  •       . , ; „ \ / [ ] : | < > + ?

 

Kernteile des BS DOS 

  •     nach dem Bootvorgang wird der Kernel von DOS geladen
  •     er besteht im Wesentlichen aus drei versteckten Systemdateien
  •     diese müssen im Stammverzeichnis der Bootfestplatte oder der Bootdiskette stehen
  •     IO.SYS, MSDOS.SYS und COMMAND.COM bilden den Systemkernel
  •     IO.SYS (Input-Output System) Anpassung des BS an die Hardware
  •     MSDOS.SYS Dateiverwaltung, Routinen
  •     COMMAND.COM Kommandointerpreter
  •     als optionale Dateien CONFIG.SYS und AUTOEXEC.BAT 

Danilo Stahlkopf aka Stralsund Community  und eingetragen bei Danilo Web und Website2 die Webkataloge Rechtsanwältin Stralsund und Sundliga Stralsund