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Tintenstrahldrucker

CIJ-Drucker ( Tintenstrahldrucker, kontinuierlicher Tintenstrahl)

 

  •     werden nur in der Industrie eingesetzt (Rubbellose, EAN-Code, Adressierung...)
  •     werden unterschieden in Ein- und Mehrstrahlgeräte
  •     Mehrstrahldrucker mehrere tausend Strahlen, womit ganze A4-Seiten in einem Durchgang bedruckt werden
  •     Einstrahler verwenden nur einen Tintenstrahl (z.B. Markierung von Haltbarkeitsdaten), Einsatz nur in der Industrie

 

DOD-Drucker (Drop on Demand)

  •     Einsatz in Industrie. Büro- und Heimbereich
  •     nur der Tintentropfen verlässt die Düse, der auch nur wirklich gebraucht wird
  •     anstatt Tinte werden auch Wachs oder langkettige Polymere verwendet
  •     diese Drucker werden zusätzlich danach unterschieden, mit welcher Technik die Tintentropfen ausgestoßen werden
  •     Druckkopf besteht im Wesentlichen aus einem Tintenbehälter und vielen unter einander angeordneten Düsen
  •     Arbeiten nach dem Matrixprinzip
  •     anschlagsfreies Drucken
  •     Düsen viel kleiner als Nadeln
  •     Qualität des Ausdruckes hängt von der Tinte ab (wasserlöslich oder pigmentiert) und vom Papier (glattes Photopapier)

 
Tintendrucker weisen den Nachteil auf, dass die Farben unter dem Einfluss des Sonnenlichtes mit der Zeit verblassen.

Begriff der Farbstabilität

Der Begriff Farbstabilität charakterisiert die Veränderung von gedruckten Bildern unter dem Einfluss von Tageslicht bei der Aufbewahrung hinter Glas.  Als absolut farbstabil gilt ein Bild, das sich in einem Zeitraum von 50 Jahren für den Menschen nicht wahrnehmbar verändert.  Aus den vergleichsweisen hohen Preisen für Tintenpatronen refinanzieren die meisten Druckerhersteller ihre jeweiligen Entwicklungskosten, da die Druckerpreise künstlich niedrig gehalten werden.

 Piezoverfahren

  • Bei diesem Verfahren nutzt man die besonderen Eigenschaften von Piezokristallen aus. 
  • Effekt aus Zusammenspiel von mechanischem Druck und elektrischer Spannung in Festkörpern. 

Griech.: piezein – drücken

  • Basiert auf dem Phänomen, dass bei der Verformung bestimmter Materialien elektrische Ladung auftreten. 
  • Umgekehrt verformen sich diese (meist Kristalle) bei Anlegen einer elektrischen Spannung. 

 Bubble-Jet-Verfahren

Hinter jeder Düse befindet sich eine Art elektrischer Widerstand, der durch Anlegen einer Spannung auf
500° C erhitzt werden kann. Dampfblase, Tinte dehnt sich aus durch Überdruck auf Papier gespritzt.  Dieses verfahren wird auch Blasenstrahlverfahren genannt.
 
Da Bubble-Jet-Tintendruckköpfe nicht die (fast) unbegrenzte Lebensdauer der Piezotintendruckköpfe erreichen, sind alle Bubble-Jet-Hersteller dazu übergegangen, austauschbare Tintendruckköpfe, bei denen mit der Tinte auch der Siliziumchip ausgetauscht wird, anzubieten.
 
Beim Piezo-Druckverfahren ist der Verschleiß des Druckkopfes geringer als beim Bubble-Jet-Verfahren.

  •     Monochrome Farbdrucker, Photopapier, Phototinte
  •     Farbtintendrucker, mehrere Tintenbehälter einzelnen oder kompakt
  •     Problem der Wiederbefüllung (Druckverhältnisse), Garantiebestimmungen

 
Manche Hersteller werben nämlich mit theoretisch ansteuerbaren Druckpunkten in einem Druckraster von beispielsweise 4800 x 1200 dpi.
 
Tatsächlich sind die Geräte technisch aber kaum in der Lage, die Tropfen so präzise auf das Papier zu plazieren. Zudem wird der erreichbaren Auflösung auch durch die Größe und das Verfahren der Tintentropfen ein Limit gesetzt.  Bei praktisch gemessenen, und in wissenschaftlichem Tests nachgewiesenen Resultaten sind die Auflösungen bis zu 20 mal geringer, als die Hersteller angeben.

Festtintendrucker/ Wachsdrucker

 

  •     Es wird keine flüssige Tinte verwendet, sondern Wachsfarbstifte.
  •     Werden abgeschmolzen und bei einer Temperatur von ca. 90° in Behältern bereitgehalten
  •     beim Druckvorgang wird aus diesen Behältern bedarfsorientiert Tinte auf das Druckmedium gesprüht, wo sie unmittelbar nach dem Auftreffen erstarrt

 

Beim Drucken wird zunächst eine Trommel mittels einer sogenannten Wartungsrolle hauchdünn mit einem Silikonfilm beschichtet, damit sich die danach aufgebrachten Farbtropfen auch wieder gut lösen lassen.
 
Dann bringt der Spritzkopf über feine Düsen das flüssige Harz auf die Trommel auf. Dabei erkaltet das Wachs praktisch sofort. Ist das gesamte Bild auf die Trommel übertragen, wird es von der Trommel auf das zu bedruckende Papierblatt (oder Folie) übertragen.
 
Anschließend wird das Papier unter hohem Druck zwischen 2 Rollen hindurchgeführt, die die Farbe auf das Medium pressen.
 
Verfahren ist für fotorealistischen Druck geeignet, da die Wachsfarbe nur zum geringen Teil vom Papier aufgesogen wird und sich eine durchgehende matte Farboberfläche bildet. Relativ teures Verfahren.
 
Das Festtintenverfahren wird auch als Phasenwechselverfahren bezeichnet, weil das Farbmedium während des Druckvorgangs seinen Aggregatzustand ändert. (fest-flüssig-fest)

 

Danilo Stahlkopf aka Stralsund Community  und eingetragen bei Danilo Web und Website2 die Webkataloge Rechtsanwältin Stralsund und Sundliga Stralsund